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Damit
Sie sich beim Sprücheklopfen nicht verstecken müssen,
haben wier hier eine Reihe von Biergebeten für Sie zusammengestellt.
Liebe Gemeinde, andächtige
Zuhörer, lasset uns beten. Vater Wirt, der du bist an
der Schenke, geheiligt ist dein Fass, zu uns komme dein
Bier, das du empfangen hast vom Brauhaus, das gelitten
hat unter dem Schaukeln des Bierwagens, sitzend zur
Rechten des Schlegels, des allmächtigen Hahnes, von
dem es laufen wird, um das durstige Leben zu lassen.
Ich glaube an das Bier des Wirtes und an die Gemeinschaft
der Säufer. Vergib´ uns unsere Schulden, die wir zu
zahlen haben und führe uns nicht in Versuchung, nach
Hause zu gehen, sondern erlöse uns von unseren Weibern
und führe sie nach Hause. So lasset uns weitersaufen,
jetzt und in alle Ewigkeit.
Prost!
Bier unser, das Du bist im Glase, gesegnet sei Dein
Erfinder! Mein Rausch komme,
mein Filmriss geschehe, wie im Bierzelt so auch in der
Kneipe und vergib uns unsere Schulden, wie wir vergeben
unseren Wirten. Und führe uns nicht in die Milchbar,
sondern gib uns Kraft zum weitertrinken! Denn mein ist
der Rausch und die Bierseligkeit in Ewigkeit.
Prost!
Ich glaube an das Bier,
kommend von der Brauerei, ruhend unter der Theke.
Von dannen es kommen wird zu löschen den Durst. Serviert
von der Kellnerin, niederrinnend in den Magen, aufsteigend
zum Gehirn, Verwirrung stiftend bis zum
nächsten Morgen.
Prost!
Bier unser, das Du bist im Glase Gesegnet sei Dein Brauer.
Mein Rausch komme, und meine Promille geschehen wie
im Bierzelt, so auch in der Kneipe. Unsern Durst still
uns heute Und vergib uns unsere Nüchternheit, wie auch
wir vergeben den Abstinenzlern.
Und führe uns nicht in die Milchbar, sondern gib uns
die Kraft weiter zu trinken.
Denn Dein ist der Durst und der Rausch in Ewigkeit
Prost!
Oh Bier unser in der Flasche, geheiligt sei die
Brauerei, die Dich gebraut hat,
Deine Wirkung erhoffen wir, wo auch immer und immer
dar. Unsere tägliche Ration sei uns sicher, und vergib
uns unser seltenes Zweifeln, wie auch wir vergeben Dir
für die vielen Kopfschmerzen, und führe uns nicht zu
den Antialkoholikern,
sondern weise uns den Weg zum Bier. Denn darin liegt
die Kraft, die Freunde und der rosarote Blick des Lebens
in aller Zeit.
Zum Wohl sein.
Bier unser, das du bist in Glase gesegnet werde dein
Erfinder, mein Rausch komme,
Dein Wille geschehe, wie im Himmel - so auch in der
Kneipe. Unser Durst still uns heute, und vergib uns
unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Gläubigern.
Und führe uns nicht in die Milchbar, sondern gib uns
die Kraft weiter zu trinken,
denn Dein ist der Durst, der Rausch und die Seligkeit.
Bier
unser, das du bist im Glase gesegnet werde dein Brauer
dein Rausch komme,
dein Wille geschehe, wie zu Hause als auch in der Kneipe.
Unseren täglichen Durst gib uns heute und vergib uns
unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern.
Und führe uns nicht in die Milchbar, sondern gib uns
Kraft zum weitersaufen.
Denn dein ist der Suff, der Rausch und der Durst und
die Benommenheit in Ewigkeit.
Prost
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